Ideen für Geschichten finden

Ideen für Geschichten findenWie meine Bücher aus Träumen entstehen

Ein Blick in meine Traumwelt

Inspiration zu finden ist für jeden Autor ein eigener Weg.

Manche beobachten ihre Umgebung sehr genau. Andere lassen sich von Büchern, Filmen oder Gesprächen inspirieren. Bei mir liegt die Quelle oft an einem anderen Ort. In meinen Träumen.

Vielleicht bist du schon über meinen Slogan gestolpert: Storys born in dreams.

Das klingt poetisch, aber es beschreibt ziemlich genau, wie viele meiner Geschichten entstehen. Ich werde morgens manchmal regelrecht aus einem Traum herausgezogen und denke als erstes: Was für eine unglaubliche Geschichte. Schade, dass das kein Film ist. Und fast genauso schnell folgt der zweite Gedanke: Dann wird eben ein Buch daraus.

Viele meiner großen Buchprojekte beginnen genau so. Nicht geplant. Nicht konstruiert. Sondern gefunden.

Geschichten entdecken statt erfinden

Beim Schreiben fühle ich mich selten wie jemand, der eine Geschichte erfindet. Eher wie jemand, der sie entdeckt. Als würde sie bereits existieren und ich müsste nur herausfinden, wohin sie will.

Ich taste mich an Figuren heran. Höre auf Stimmungen. Folge Konflikten. Manchmal fühlt sich das fast wie archäologische Arbeit an. Schicht für Schicht legt sich frei, was ohnehin schon da war.

Ein Großteil meiner Projekte stammt ursprünglich aus Träumen. Nur ein kleiner Teil entsteht bewusst im wachen Zustand. Und selbst dann mischt sich irgendwann das Unterbewusstsein ein. Inspiration ist selten planbar. Oft kommt sie dann, wenn man gerade nicht aktiv danach sucht.

Wenn ein Traum zur Geschichte wird

Nach intensiven Träumen schreibe ich mir sofort ein paar Stichpunkte auf. Noch halb im Schlaf. Oft nur Bilder, Atmosphären oder einzelne Sätze.

Nicht aus Angst, etwas zu verlieren. Sondern weil ich weiß, dass Träume schnell verblassen können. Wenn mich die Bilder danach weiter begleiten, manchmal über Tage hinweg, weiß ich meist: Daraus kann mehr entstehen.

Wenn sie hingegen leiser werden, lasse ich sie bewusst ziehen. Dann war es einfach ein faszinierender Traum, aber kein Buchprojekt. Und das ist völlig in Ordnung.

Ich habe gelernt, darauf zu vertrauen.

Wie mein Debüt entstanden ist

Mein aktuelles Debütprojekt geht genau auf so einen Traum zurück. Zwei Männer kämpften erbittert gegeneinander. Einer verspottete den anderen, machte sich über ihn lustig, vor allem darüber, dass seine Frau verschwunden war.

Ein einziger Satz blieb hängen. Voller Spott. Voller Schmerz.

Als ich aufwachte, ließ mich diese Szene nicht mehr los. Den ganzen Tag kreisten meine Gedanken darum.

Was war mit dieser Frau passiert?
War sie geflohen?
War sie tot?
Trug einer der Männer Schuld?
Oder vielleicht beide?

Aus diesen Fragen entwickelte sich langsam eine komplette Geschichte. Figuren bekamen Tiefe. Konflikte entstanden. Eine Welt begann sich zu formen.

So beginnt es bei mir fast immer.

Mit einem Funken.

Weitere Welten im Hintergrund

Auch wenn mein Debüt gerade im Mittelpunkt steht, ist es längst nicht meine einzige Geschichte. Auf meiner Festplatte liegen viele angefangene Projekte. Welten, Figuren und Ideen, die teilweise schon seit Jahren mit mir unterwegs sind.

In kreativen Pausen passiert oft erstaunlich viel. Ich entwickle Welten weiter. Lerne Charaktere besser kennen. Baue Hintergründe aus. Manchmal entstehen komplette Kulturen oder sogar ganze Sternensysteme, lange bevor daraus ein konkretes Buch wird.

Ein Großteil davon stammt ebenfalls aus Träumen. Bilder, die geblieben sind. Atmosphären, die weitergewachsen sind.

Mein Debüt ist deshalb kein Anfang im eigentlichen Sinn. Es ist eher der erste sichtbare Schritt. Hinter ihm stehen viele Geschichten, die noch darauf warten, erzählt zu werden.

Vielleicht werde ich irgendwann einzelne Fragmente oder Szenen daraus teilen. Nicht als fertige Bücher. Sondern als kleine Einblicke in meine kreative Werkstatt.

Inspiration kommt nicht nur aus Träumen

Natürlich entstehen nicht alle Projekte auf diese Weise. Manche Ideen entwickeln sich bewusst. Durch Gespräche. Durch Beobachtungen. Durch Bücher, die mich berühren oder auch enttäuschen.

Inspiration hat viele Quellen. Träume sind einfach meine häufigste.

Und vielleicht auch meine intensivste.

Was du daraus mitnehmen kannst

Nicht jeder Autor träumt intensiv. Und nicht jeder Traum wird zur Geschichte. Aber manchmal lohnt es sich, hinzuhören. Diese Bilder gehören nur dir. Niemand sonst sieht genau deine inneren Welten.

Vielleicht liegt dort eine Geschichte, die nur darauf wartet, erzählt zu werden.

Und manchmal reicht tatsächlich ein einziger Funke, damit eine ganze Welt entsteht.

Wenn dich mein Weg als Autor interessiert und du Einblicke in meine Projekte, Inspiration und den Aufbau meiner Autorenkarriere bekommen möchtest, begleite mich gern auch im Newsletter. Dort teile ich Gedanken, Erfahrungen und manchmal auch kleine Blicke hinter die Kulissen, die es nicht immer auf den Blog schaffen. Ohne festen Rhythmus, einfach dann, wenn es etwas zu erzählen gibt.

Vielleicht ist genau das der richtige Ort für dich.

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