Warum ich wieder bei einer einfachen Datei gelandet bin
Wenn man anfängt zu schreiben, stellt sich ziemlich schnell eine Frage.
Brauche ich ein spezielles Schreibprogramm.
Oder reicht eine einfache Datei.
Am Anfang habe ich mir darüber nicht viele Gedanken gemacht.
Ich habe einfach mit einer ganz normalen Textdatei in Pages angefangen.
Und das hat gut funktioniert.
Ich konnte schreiben, mich ausprobieren und meine ersten Texte entwickeln.
Die Neugier auf „richtige“ Schreibprogramme
Irgendwann wurde ich neugierig.
Ich wollte wissen, was professionelle Schreibprogramme können.
Programme, die speziell dafür entwickelt wurden, Bücher zu schreiben.
Also habe ich angefangen, mich umzuschauen.
Und ich habe auch richtig Geld investiert.
Ich habe Programme wie Papyros oder Scrivener ausprobiert. Und noch ein paar andere.
Ich wollte herausfinden, ob sie mir beim Schreiben helfen.
Viele Funktionen, viele Möglichkeiten
Diese Programme können wirklich viel.
Man kann Figuren anlegen.
Plotstrukturen nutzen.
Szenen verschieben.
Korrekturen einsehen.
In manchen Fällen sogar die Lesbarkeit von Texten bewerten lassen.Und noch so viel mehr.
Auf den ersten Blick wirkt das beeindruckend.
Und ich verstehe auch, warum viele Autoren damit arbeiten.
Diese Programme bieten Struktur und viele, viele Werkzeuge, die beim Schreiben unterstützen können.
Warum es für mich nicht funktioniert hat
Für mich persönlich hat sich schnell gezeigt, dass diese Programme nicht das Richtige sind.
Nicht, weil sie schlecht sind.
Sondern weil sie mich ablenken.
Zu viele Funktionen.
Zu viele Möglichkeiten.
Ich habe gemerkt, dass ich mich oft mehr mit dem Programm beschäftigt habe als mit meiner Geschichte.
Ich habe ausprobiert, angepasst, getestet.
Aber weniger geschrieben.
Zurück zum Einfachen
Am Ende bin ich wieder dort gelandet, wo ich angefangen habe.
Bei Pages.
Ein einfaches Textverarbeitungsprogramm.
Und genau das ist für mich der Vorteil.
Es konzentriert sich auf das Wesentliche.
Das Schreiben.
Keine unnötigen Ablenkungen.
Oder komplizierten Einstellungen.
Kein ständiges Wechseln zwischen Funktionen.
Nur Text.
Mein eigenes System
Damit ich trotzdem strukturiert arbeiten kann, habe ich mir mit der Zeit mein eigenes System aufgebaut.
Jedes Buchprojekt besteht bei mir aus drei Dokumenten.
Ein Schmierblatt.
Ein Dokument für alles rund um die Geschichte. Vom Expose, über die Charakter bis hin zur Outline.
Und das Manuskript selbst natürlich.
Im Manuskript arbeite ich zusätzlich mit Kommentaren und einem Inhaltsverzeichnis.
So kann ich Szenen schnell finden und Anmerkungen machen, ohne den Text zu unterbrechen.
Das reicht mir völlig aus.
Weniger Technik, mehr Schreiben
Ich habe für mich festgestellt, dass das richtige Programm nicht automatisch zu besseren Texten führt.
Was wirklich einen Unterschied macht, ist, dass ich schreibe.
Und dass ich mich dabei nicht ständig ablenken lasse.
Natürlich können spezielle Schreibprogramme sehr hilfreich sein.
Gerade für Autoren, die viel strukturieren oder komplexe Projekte planen.
Aber für mich persönlich funktioniert Einfachheit besser.
Zum Mitnehmen
Es gibt nicht das eine richtige Schreibprogramm.
Was für den einen perfekt funktioniert, kann für den anderen genau das Gegenteil sein.
Ich habe für mich gemerkt, dass ich am besten schreibe, wenn ich mich auf das Wesentliche konzentrieren kann.
Und manchmal ist genau das die einfachste Lösung.
Eine leere Seite.
Und eine Geschichte, die darauf entstehen darf.
Ob ich irgendwann doch noch einmal das Schreibprogramm wechsle, kann ich heute noch nicht sagen.
Vielleicht probiere ich irgendwann wieder etwas Neues aus.
Vielleicht entdecke ich ein Programm, das besser zu meinem Arbeitsstil passt.
Aber im Moment fühlt sich Pages für mich genau richtig an.
Und das reicht mir.
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Dieser Beitrag basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen.


