Inspiration für geschichten finden # Von der Muse geküsst

Teil 6: Von der muse geküsst

Weiter geht es mit Teil sechs meiner Reihe

Inspiration für Geschichten finden.

Kennst du den Ausdruck „Von der Muse geküsst“ ?

Gerade unter Künstlern und Autoren begegnet man ihm immer wieder. Doch mehr im Übertragenen sinne. Manche sprechen davon, ihre Muse, die Quelle ihrer Inspiration, gefunden zu haben.

Andere warten auf sie, als würde sie ihnen eines Tages plötzlich begegnen.

Vielleicht besitzt jeder kreative Mensch bereits seine ganz persönliche Muse. Die eigentliche Herausforderung besteht nur darin, sie zu erkennen.

Doch was ist eine Muse eigentlich?

Woher kommt der Begriff?

Der Begriff Muse reicht bis in die griechische Mythologie zurück.

Die neun Musen galten als Göttinnen der Kunst und Wissenschaft.

Dichter, Musiker und Künstler baten sie um Inspiration und glaubten, dass große Werke nur mit ihrer Hilfe entstehen konnten.

Natürlich verstehen wir den Begriff heute etwas anders.

Doch der Grundgedanke ist geblieben.

Eine Muse steht noch immer für die Quelle kreativer Ideen.

Was verstehen wir heute unter einer Muse?

Heute denken wir bei einer Muse meist nicht mehr an eine Göttin.

Für mich beschreibt sie vielmehr die persönliche Quelle unserer Kreativität.

Den Ort, Zustand oder den Auslöser, durch den immer wieder neue Ideen entstehen.

Für manche kann das Musik sein. Für andere ein Spaziergang durch den Wald.

Ein Gespräch über die Verschiedensten Gedanken.

Eine Erinnerung egal ob sie gut oder Schlecht ist.

Ein Gefühl, das lange nachklingt.

Oder ein Bild, das sich plötzlich im Kopf festsetzt.

Ich stelle mir eine Muse gern wie eine Quelle vor. Aus ihr entspringen Gedanken, Bilder und Geschichten.

Manchmal hat man das Gefühl sie fließt ganz von allein.

Manchmal scheint sie versiegt zu sein.

Doch oft ist sie gar nicht verschwunden. Sie wird lediglich von Stress, Alltag oder Selbstzweifeln überdeckt.

Dann besteht unsere Aufgabe nicht darin, eine neue Muse zu suchen, sondern den Weg zu unserer eigenen Inspirationsquelle wieder freizulegen.

Hat jeder Autor dieselbe Muse?

Ich glaube nicht.

Vielleicht besitzt jeder kreative Mensch seine ganz eigene.

Manche finden ihre besten Ideen auf Reisen.

Andere beim Wandern.

Einige hören Musik und plötzlich entstehen ganze Szenen vor ihrem inneren Auge.

Wieder andere beobachten Menschen in einem Café und beginnen automatisch, sich Geschichten über sie auszudenken.

Es gibt darauf keine allgemeingültige Antwort.

Und genau das macht den Gedanken für mich so spannend.

Meine persönliche Muse

Wenn ich gefragt werde, woher meine Geschichten kommen, lautet meine Antwort fast immer dieselbe:

Größtenteils aus meinen Träumen.

Nicht als fertige Romane.

Meist sind es nur kleine Fragmente, die eine Richtugn vorgeben.

Orte, die oft sehr sonderbar erscheinen.

Figur die mich nicht merh loslassen.

Ein Gespräch, bei dem ich wissen will um welchen geheimnis es geth.

Eine Stimmung, die großes verspricht.

Ein einzelnes Bild, die mir begegenne und doch zusammen gehören.

Nach dem Aufwachen beginnen sich Fragen in meinem Kopf zu bilden.

Wer ist diese Figur?

Warum ist sie dort?

Was ist vorher passiert?

Wovor hat sie Angst?

Aus diesen Fragen wächst langsam eine Geschichte.

Vielleicht erklärt das auch meinen Leitsatz:

Stories born in dreams.

Finde deine eigene Muse

Vielleicht suchst du deine Inspiration bereits an den richtigen Orten.

Vielleicht begegnet sie dir immer wieder, ohne dass du es bemerkst.

Deshalb lohnt es sich, einmal bewusst darauf zu achten.

Wann entstehen deine besten Ideen?

Was tust du in diesem Moment?

Gibt es einen bestimmten Ort, an dem deine Gedanken besonders frei werden?

Oder einen Zustand, in dem sich plötzlich neue Geschichten entwickeln?

Je besser du deine eigene Muse kennenlernst, desto leichter fällt es dir oft, neue Ideen zu finden.

Zum Mitnehmen

Ich glaube nicht, dass Kreativität aus dem Nichts entsteht.

Ich glaube, jeder Mensch besitzt seine ganz persönliche Inspirationsquelle.

Die einen finden sie in der Musik.

Andere in Erinnerungen.

In Gesprächen.

In der Natur.

Oder auf Reisen.

Meine wartet meistens in meinen Träumen auf mich.

Vielleicht begleitet dich deine Muse ebenfalls schon seit vielen Jahren.

Du musst sie vielleicht gar nicht suchen.

Du musst nur lernen, auf sie zu hören.

Hat deine Muse schon bei dir angeklopft?

Jeder Autor findet seine Inspiration an einem anderen Ort. Manche beim Reisen, andere in der Natur oder in der Musik. Bei mir beginnen die meisten Geschichten in meinen Träumen.

Im Newsletter nehme ich dich mit auf meiner Reise als Autorin. Dort teile ich Gedanken rund ums Schreiben, Einblicke hinter die Kulissen meiner Bücher, neue Artikel, exklusive Inhalte und kleine Impulse, die deine eigene Kreativität vielleicht auf neue Ideen bringen.

Wenn du mich auf diesem Weg begleiten möchtest, freue ich mich, dich dort wiederzusehen.

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