sichere Deine Manuskripte – Bevor sie sich auflösen
Es gibt Themen, über die man erst nachdenkt, wenn es fast zu spät ist. Backups gehören dazu. Immer wieder begegnen mir Berichte von Autoren, die ihre Manuskripte verloren haben. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Jede dieser Geschichten trifft mich tief, denn nichts ist verletzlicher als ein Text, an dem man Monate oder Jahre gearbeitet hat.
In diesem Beitrag möchte ich zeigen, warum es so wichtig ist, sein Manuskript richtig abzusichern. Nicht aus Angst, sondern aus Vorsorge. Und aus Respekt vor der eigenen Arbeit.
Stell dir vor …
Du arbeitest wochenlang an deinem Manuskript. Tag für Tag füllt sich die Datei mit Szenen und Gedanken. Dann geht plötzlich das Licht aus. Schwarzer Bildschirm. Nichts reagiert.
Oder dein Gerät verschwindet. Gestohlen, verloren, unauffindbar.
Die Cloud ist voll.
Der USB-Stick zeigt kein Lebenszeichen.
Und all das Herzblut, das du in deine Geschichte gesetzt hast, scheint im Nichts zu verschwinden.
Der Gedanke allein reicht, um eine leise Panik auszulösen.
Wahre Horrorgeschichten, die dir hoffentlich nie begegnen
Ich bin einmal über einen Bericht gestolpert, den ich bis heute nicht vergessen habe. Ein Autor war auf dem Weg zu seinem Lektor. Im Zug arbeitete er noch an den letzten Änderungen. Dann musste er kurz aufstehen. Als er zurückkam, war der Laptop weg. Und in der Cloud befand sich kein Backup. Die gesamte Arbeit war verloren.
Eine andere Geschichte teilte mir ein Autor auf Instagram mit. Sein Laptop ging von einem Moment auf den anderen aus. Tot. Keine Möglichkeit, das Gerät zu starten, keine Sicherung, kein Zugriff mehr auf Monate voller Arbeit.
Solche Berichte fühlen sich für mich an wie ein Stich ins Herz.
Ich will mir gar nicht ausmalen, was ich tun würde, wenn meine eigene Geschichte einfach verschwindet. Genau deshalb ist Vorsorge so wichtig.
Was eignet sich am besten als Back Up
Das bleibt dir überlassen. Wichtig ist nur eines. Speichern. Egal wie, egal wo. Hauptsache, du hast jederzeit Zugriff darauf.
Ich habe zuerst in einen hochwertigen USB-Stick investiert. Doch irgendwann gab er seinen Geist auf. Keine Reaktion, kein Zugriff. Das hat mich geärgert und mir gezeigt, wie fragil manche Speicherlösungen sind.
Heute nutze ich eine externe Festplatte.
Und ich werde mir noch eine zweite zulegen.
Sicher ist sicher.
Natürlich kannst du auch eine Cloud verwenden oder andere Dienste, die automatisch speichern. Das bleibt ganz dir überlassen.
Was, wenn deine Manuskripte gar nicht auf deinem Computer liegen
Dann umso besser. Viele Autoren schreiben inzwischen in Online Diensten wie Google Docs. Ich habe es ausprobiert, doch ich arbeite lieber lokal. Alles an einem Ort zu haben, hilft mir, den Überblick zu behalten.
Mit der Zeit habe ich mir ein eigenes System aufgebaut, das sich langsam verfeinert hat. Es funktioniert für mich. Und ich möchte mich nicht immer wieder neu einarbeiten.
Was ich dir mitgeben möchte
Verlass dich nie auf nur einen Speicherort.
Ein Ort ist zu wenig. Zwei sind besser.
Und Drei – Noch Mehr.
Wie du dein Back Up organisierst, bleibt ganz dir überlassen. Wichtig ist nur, dass du es tust. Denn Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Und deine Geschichten sind kostbar. Sie verdienen Schutz.
Ich wünsche dir viel Freude beim Schreiben und sichere Dateien, die dich sicher begleiten.
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Ich freue mich darauf, dich wiederzusehen.


