Glaubst du an die Sterne

Astrologie und Kreativität: Was mein Horoskop über mein Schreiben sagt

Glaubst du an die Sterne?

Glaubst du, dass sie bei unserer Geburt einen Einfluss auf uns haben könnten?
Dass unsere Seele vielleicht einen bestimmten Moment gewählt hat, um auf diese Welt zu kommen?

Ich weiß nicht, ob das wirklich so funktioniert.

Vielleicht ist es Zufall.
Vielleicht aber auch nicht.

Was ich aber weiß:
Ich habe noch nie eine genauere Beschreibung meiner Persönlichkeit gelesen als in meinem Horoskop.

Vor einiger Zeit ließ ich mein Horoskop analysieren, mit einer ganz bestimmten Frage im Kopf:

Warum schreibe ich so, wie ich schreibe?

Die Antwort hat mich ehrlich überrascht.

Denn vieles, was dort beschrieben wurde, erklärt genau, wie meine Kreativität funktioniert.

Und plötzlich ergaben viele Dinge Sinn, die mich vorher manchmal verunsichert haben.

Mein astrologischer Schreibtyp

Die Analyse beschrieb meinen Schreibtyp ungefähr so:

Tiefenschreiber + Präzisionsplaner + Visionär

Oder etwas einfacher gesagt:

Ein analytischer Intuitivschreiber.

Ich verbinde Gefühl und Verstand.
Leidenschaft und Struktur.
Intuition und Analyse.

Das bedeutet auch, dass mein Schreibprozess selten schnell ist.
Ich schreibe nicht, um möglichst viele Seiten zu produzieren.

Ich schreibe, um etwas zu verstehen.

Mein natürlicher Schreibrhythmus

Ein Punkt hat mich besonders getroffen.

Die Analyse beschrieb meinen kreativen Rhythmus so:

Intensive Schreibphasen.
Dann wieder Pausen.

Keine tägliche Produktionsmaschine, sondern eher jemand, der sich tief in ein Projekt eingräbt.

Das war interessant, weil ich genau so arbeite.

Manchmal schreibe ich sehr intensiv über Wochen oder Monate hinweg.
Dann kommt eine Phase, in der andere Dinge wichtiger werden.

Früher habe ich mich dafür oft kritisiert.

Heute sehe ich es eher als Teil meines kreativen Prozesses.

Was ich noch interessant fand das mein Horoskop deutlich hervorbrachte, das ich auch keine Ein Buch Autorin bin, sondern eher jemand, der ein Universum aufbaut. Was auch sehr zutreffend ist.

Drei Kräfte, die mein Schreiben prägen

Laut Horoskop entsteht mein Schreibstil aus drei astrologischen Energien.

Emotion, Verstand und Vision.

Emotion – Skorpion

Mein Skorpion steht für Tiefe, Transformation und das Unsichtbare.

Das erklärt, warum mich Geschichten über Veränderung, Verlust oder innere Konflikte so stark anziehen.

Meine Figuren sind selten oberflächlich.
Sie tragen Geheimnisse, Wunden oder Fragen mit sich herum.

Mich interessiert immer, warum ein Mensch handelt, wie er handelt.

Verstand – Jungfrau

Mein Jungfrau-Aszendent bringt Struktur.

Er sorgt dafür, dass meine Geschichten trotz Emotion logisch bleiben.

Ich arbeite gern an Details, überarbeite Texte mehrfach und achte darauf, dass Welten und Systeme glaubwürdig funktionieren.

Emotion allein reicht mir nicht.

Eine Geschichte muss auch nachvollziehbar sein.

Vision – Wassermann

Mein Mond im Wassermann steht für Ideen, Freiheit und neue Perspektiven.

Vielleicht erklärt das, warum meine Inspiration oft plötzlich auftaucht.

Manchmal kommt eine Idee wie ein Blitz.

Eine Szene.
Ein Dialog.
Oder eine ganze Welt.

Viele meiner Geschichten beginnen tatsächlich mit einem einzelnen Bild oder einem Traum.

Warum viele meiner Ideen aus Träumen kommen

Ein Teil meines Horoskops hat mich besonders fasziniert.

Der Planet Neptun steht bei mir im sogenannten fünften Haus.
In der Astrologie steht dieser Bereich für Kreativität und Selbstausdruck.

Neptun wiederum wird mit Träumen, Bildern und dem Unterbewusstsein verbunden.

Die Interpretation war überraschend passend.

Viele meiner Ideen entstehen tatsächlich im Traum oder in diesem Zwischenzustand zwischen Schlaf und Wachsein.

Manchmal wache ich morgens auf und habe plötzlich eine Szene im Kopf.

Ein Konflikt.
Eine Figur.
Eine ganze Geschichte.

Als würde mein Unterbewusstsein im Hintergrund weiterarbeiten.

Das ist für mich nichts Neues. Darüber habe ich bereits ausführlicher in meinem Artikel über meine Traumwelt und die Entstehung meiner Ideen geschrieben.

Was mir diese Erfahrung gebracht hat

Ob man an Astrologie glaubt oder nicht, ist letztlich eine persönliche Entscheidung.

Für mich war diese Analyse vor allem eines:

Ein neuer Blick auf meine eigene Kreativität.

Ich habe verstanden, warum ich nicht wie ein Schnellschreiber arbeite.
Warum meine Ideen oft plötzlich auftauchen.
Warum meine Geschichten fast immer eine emotionale Tiefe haben.

Und ich habe gelernt, genau das zu akzeptieren.

Vielleicht steckt mehr in uns, als wir denken

Ob Astrologie wirklich funktioniert, weiß ich nicht.

Vielleicht ist sie nur ein Spiegel, der uns hilft, uns selbst besser zu verstehen.

Vielleicht steckt aber auch mehr dahinter.

Für mich war diese Erfahrung vor allem eines:

Ein Moment der Klarheit.

Ich habe verstanden, warum meine Kreativität funktioniert, wie sie funktioniert.

Warum meine die meisten Ideen aus Träumen entstehen.
Warum meine Geschichten tief gehen.
Warum ich Zeit brauche, um sie zu erzählen.

Und vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt.

Nicht jeder Autor schreibt gleich.

Manche schreiben schnell.
Andere schreiben etwas langsamer.

Und vielleicht sind beide Wege genau richtig.

Wenn dich Themen rund ums Schreiben, kreative Prozesse und den Weg zur Autorin interessieren, begleite mich gern ein Stück.

Im Newsletter teile ich Gedanken, Erfahrungen und Einblicke, die nicht immer ihren Weg auf den Blog finden.

Nach oben scrollen